Deutschland


MEISTER DER ENGELCHÖRE

Meister der Engelchöre [THIEME-BECKER]

Meister der Engelschöre [Schreibweise München]

 

Niederbayerischer Maler

tätig um 1520

Benannt nach den auf seinen Altarflügeln vorkommenden Engelchören. Beeinflusst von Augsburger Malerei. In den Bayerischen Staatsgemäldesammlungen werden 2 Teile von Altarflügeln bewahrt, die früher auf Grund der auf beiden Tafeln erscheinenden, jetzt als gefälscht erkannten u. beseitigten Signaturen „H. D. 1525“ dem Hans Dürer zugeschrieben wurden: Erscheinung des Erzengels Michael am Berge Gargano vor dem Bischof Laurentius von Sipont, und Blendung des Heeres des Syrerkönigs durch den Propheten Elisa. Gelegentlich der Reinigung der Tafeln (1937) wurden gleichzeitig die Engelchöre auf den vordem übermalt gewesenen Rückseiten freigelegt. Vom gleichen Altar stammen zwei 1920 auf der Frankfurter Kunstmesse unter „Hans Burgkmair“ versteigerte Tafeln: Engelschlacht am Euphrat, und Die 3 Jünglinge im Feuerofen, deren Rückseiten je 2 Engelchöre zeigen (Verst.- Kat. Nrn 383 u. 384, Abb. p. 113 u. 114).   THIEME-BECKER

 



[1520]

AUTOR

 

 

Unbekannter niederbayerischer Maler um 1520

»Meister der Engelchöre«

TITEL

 

 

Erzengel Michael und der Bischof von Sipont

[am Monte Gargano]

    Rückseite: Engelchöre
DATIERUNG   Um 1520
TECHNIK   Holz
FORMAT   89 x 59 cm
ORT   Regensburg, Historisches Museum

SAMMLUNG

 

 

 

München, Bayerisches Staatsgemäldesammlungen,

Alte Pinakothek

INVENTAR   WAF 681
     

TYPUS

 

 

Sankt-Michaels-Legenden

 



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