Deutschland


STRIXNER

Johann Nepomuk Franz Xaver Strixner

* 1782  Altötting

† 1855  München

STRIXNER nahm 1797 im Alter von 15 Jahren sein Studium in München auf und wurde bereits 1803 als Zeichner an der kurfürstlichen Galerie angestellt. 1799 hatte die Technik des Kupferstichs erlernt und wendete sie im Auftrag des Generaldirektors der Gemäldegalerien und Kunstinstitute Bayern, Christian von MANNLICH an, um Stiche von dessen Zeichnungen nach Werken RAFFAELs anzufertigen, die im »Zeichnungsbuch für Zöglinge der Kunst und für Liebhaber, aus Raffaels Werken gezogen« in München 1804 veröffentlicht wurden. Danach erlernte er die Lithographie und gehört damit zu den künstlerischen Pionieren, die sich das 1797 von Alois SENEFELDER erfundene Steindruckverfahren angeeignet haben. Er begann mit Federlithographien nach den Randzeichnungen DÜRERs zum Gebetbuch Kaiser Maximilians für einen von SENEFELDER 1807/08 herausgegebenen Nachdruck dieses Buches. Es folgten erste Reproduktionen nach Zeichnungen und Gemälden der Münchner Königlichen Kunstsammlungen. Die in den Jahren 1820 bis 1833 entstandene Lithographienfolge nach Gemälden aus der Sammlung Boisserée ist sowohl in technischer wie in künstlerischer Hinsicht als sein Hauptwerk zu betrachten. ■  Nach  FELDHAUS, Neuss 1980, S.21



© Albertina Wien
© Albertina Wien

1821

AUTOR

 

 

 

Johann Nepomuk Franz Xaver Strixner

*nach Jan Gossaert, genannt Mabuse

LEBENSDATEN

 

Altötting 1782–1855 München

TITEL

  Erzengel Michael [nebst einem Stifter]
     

INSCHRIFT

 

 

  *Joh: Mabuse pinx: | Gedruckt unter der Direction von Strixner in Stuttgart. | N. Strixner del. 1821.
   

Aus: »Die Sammlung Alt-Nieder- und Ober-Deutscher Gemälde der Brüder Boisserée und Bertram lithographiert von J. N. Strixner

II. Band«

DATIERUNG

  Stuttgart 1821, Vierte Lieferung Nr. 3
TECHNIK   Lithographie
FORMAT   Bild 56 x 31,9 cm
ORT   Wien
SAMMLUNG   Albertina
INVENTAR   Bandnummer und Seite: D/II/2/11
     

TYPUS

 

 

Erzengel Michael als Kämpfer

 

https://sammlungenonline.albertina.at/#/query/48b9926f-f066-4e10-a3e0-0abb3939cc17 (Zugriff 8. 10. 2020)

 

LITERATUR:

FELDHAUS, Neuss 1980. S. 45



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QUIS UT DEUS  – DER ERZENGEL MICHAEL IN DER BILDENDEN KUNST – VIRTUELLE AUSSTELLUNG UND MATERIALSAMMLUNG